Schlagwort: Karriere Tipps (Seite 1 von 5)

#376: „Entscheidend sind die Menschen, mit denen du arbeitest“ – mit Dominik Durben & Frank Sprenger | Best-of-Seven

Die besten Tipps aus Business & Karriere von Dominik Durben, Geschäftsführer der Nachhaltigkeitsberatung timesarechanging und Frank Sprenger, CEO von fors.earth.

Was lernst du gerade oder was möchtest du als Nächstes lernen?
(Frank) Ich lerne seit 20 Jahren Meditieren und komme nur so halbwegs vorwärts. Es bleibt offensichtlich ein ewiges Thema. Ich möchte unbedingt Segeln lernen und jetzt ist es öffentlich, das heißt jetzt muss ich.

(Dominik) Bei mir ist es Nachhaltigkeit, weil das Thema so komplex und so vielschichtig ist und wie wir festgestellt haben, ich bin Seiteneinsteiger. In der Tiefe beschäftige ich mich seit zwei Jahren damit. Es gibt jeden Tag so viele neue Erkenntnisse.

Die drei wichtigsten Newsquellen in meinem Business-Alltag sind…?
(Frank) Was ich mir jeden Tag anschaue, ist DIE ZEIT, LinkedIn, weil sehr schnell und The Guardian. Für alle, die nachhaltigkeitsinteressiert sind, eine ganz gute Quelle.

(Dominik) Handelsblatt, SPONSORs, LinkedIn.

Welche drei Eigenschaften haben dich dahin gebracht, wo du heute stehst?(Frank) Am wichtigsten selbst Denken, Empathie und in der Umsetzung Humor.

(Dominik) Bei mir ist es die Begeisterung für das, was ich tue. Kreativität gehört dazu, neue Wege gehen und Verbindlichkeit.

Was war der beste Ratschlag, den du in deiner Karriere bekommen hast und von wem?
(Frank) Bei mir war es vom Vorstand einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, wo ich Nachhaltigkeit und Umweltschutz aufbauen wollte, der sagte: Wenn Sie Nachhaltigkeit ernsthaft machen wollen, müssen Sie eine eigene Firma gründen.

(Dominik) Bei mir war es immer wieder ein Thema mit meinem für mich prägendsten Vorgesetzten Lukas Seiler damals in der Zeit bei the sportsman media group. Entscheidend sind die Menschen, mit denen du arbeitest und ihre Interessen und ihre Motivation.

Was war der größte Fehler in deiner Karriere und was hast du daraus gelernt?
(Frank) Das schließt unmittelbar an Doms Antwort an. Warnsignale einer Persönlichkeit, eines wichtigen Geschäftspartners zu ignorieren und lange nicht ernst zu nehmen und nicht die Konsequenzen daraus zu ziehen. Ich schaue mir Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, sehr gut an und das ist ein entscheidender Erfolgsfaktor.

(Dominik) Bei mir war das ähnlich, wobei ich damals noch nicht selbstständig war. Es war tatsächlich ein Job, den ich etwas zu spät gekündigt habe. Aber ich glaube, ich habe sehr gut daraus gelernt und habe das nachher wesentlich schneller und direkter gemacht.

Der nächste Game Changer im Sport wird…?
(Frank) Die Tatsache, dass alle Sponsoren ihre Strategie an Nicht-Nachhaltigkeit orientieren werden müssen und das 1:1 in ihre Sponsoring-Strategie übersetzen müssen, das wird der Game Changer.

(Dominik) Neben den weiteren Themen, die mit der Digitalisierung auf uns zukommen, die natürlich einen riesigen Einfluss auf den Sport haben werden, wird es die weitere Ausdifferenzierung von Nachhaltigkeit. Also das Thema in seiner Komplexität scheibchenweise zu verstehen.

Das deutschsprachige Sportbusiness wird in den nächsten zehn Jahren…?
(Frank) Eine absolut positive Entwicklung nehmen, weil im globalen Kontext die ganzen deutschen Sportstrukturen absolut vorbildlich sind und für gesellschaftliche Veränderungen, die anstehen, ganz essentiell sein werden. Das werden wir erkennen.

(Dominik) Es wird weiter wachsen und zwar massiv. Sogar auch im Vergleich mit anderen Nationen, weil es hier so viele Standortvorteile hat.

Nachhaltigkeit im Sport: „Jeder Club wird nachbessern müssen“

Wie erarbeitet man eine Nachhaltigkeitsstrategie? Vor welchen Chancen und Hürden stehen Sportorganisationen und Sponsoren? Das erzählen Dominik Durben (timesarechanging) und Frank Sprenger (fors.earth) im Interview.

Nachhaltigkeit im Sport: Dominik Durben, Geschäftsführer der Nachhaltigkeitsberatung timesarechanging und Frank Sprenger, CEO von fors.earth

*Über die Best-of-Seven:
In diesem Format sprechen unsere Podcast-Gäste über Meilensteine und Wendepunkte in ihrer Karriere, die Technologien und Innovationen, die den Sport verändern und die persönlichen Tipps, um im Sportbusiness langfristig erfolgreich zu sein.


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#365: „Schätze dich selbst richtig ein“ – mit Nicole Lange von kicker eSport | Best-of-Seven

Die besten Tipps aus Business & Karriere von Nicole Lange, Produktmanagerin eSport beim kicker.

Was lernst du gerade oder was möchtest du als Nächstes lernen?
Erst kürzlich habe ich mit einem Scrum Training angefangen. Das möchte ich jetzt noch weiter ausbauen.

Die drei wichtigsten Newsquellen in meinem Business-Alltag sind…?
Der Spiegel. Ich bin auch ein großer Fan von der Gameswelt und da ich jetzt auch im E-Sport bewandert bin, Dot Esports.

Welche drei Eigenschaften haben dich dahin gebracht, wo du heute stehst?
Zielstrebigkeit. Auch Beharrlichkeit. Und eine Prise Humor.

Was war der beste Ratschlag, den du in deiner Karriere bekommen hast und von wem?
Der beste Ratschlag war bei meinem allerersten Praktikum von Carsten Fichtelmann. Er hat damals noch bei dtp gearbeitet und ist heute Geschäftsführer von Daedalic Entertainment. Er hat mir den Rat gegeben, dass man sich selbst immer richtig einschätzen soll. Es ist absolut nicht schlimm, wenn man Fehler macht. Aber man muss eine gute Selbstreflexion haben.

Was war der größte Fehler in deiner Karriere und was hast du daraus gelernt?
Der größte Fehler meiner Karriere war, dass ich zu spät erkannt habe, dass ich mich aus einem Arbeitsverhältnis lösen sollte. Ich habe für mich keine Weiterentwicklung mehr gesehen. Das hat sich auch darin widergespiegelt, dass ich sehr unzufrieden war und mich mit manchen Entscheidungen – ich hatte damals schon Personalentscheidungen – ein bisschen schwer getan habe.

Gelernt habe ich daraus, wenn man merkt, man kann nichts mehr bewirken, muss man sich trauen, einfach mal etwas wagen. Manchmal ist man so firmenblind und lebt in seiner Gemütlichkeit. Das ist vielleicht auch ein Frauen-Ding, dass man sich ein bisschen unterschätzt.

Es kam danach um ein Zehnfaches besser. Aber die Entscheidung hätte ich früher treffen können für mein eigenes Seelenheil. Ob dann schon die richtige Zeit gewesen wäre für den nächsten Schritt, das ist wieder eine andere Frage.

Der nächste Game Changer im E-Sport wird…?
Der nächste Game Changer im E-Sport ist für mich die Konkurrenz für FIFA. Da wurde mittlerweile tatsächlich eine Monopolstellung erschaffen, die den Markt so dominiert, dass es nichts anderes mehr gibt, auch aufgrund von Lizenzen.

Die neuen Spiele wie GOALS oder UFL werden die Reihe weiterbringen. Wenn man es schafft, konkurrenzfähige Spiele zu entwickeln, kann das den Markt komplett verändern, auch aus E-Sportler Sicht. Vielleicht baut das den E-Sport noch ein bisschen stärker aus.

Das deutschsprachige Sportbusiness wird in den nächsten zehn Jahren…?
Weiter wachsen oder wieder wachsen. Weil Corona doch stark eingeschnitten hat. Das gilt auch für den E-Sport.

kicker und E-Sport: Wie passt das zusammen?

Das traditionsreiche Fußballmagazin ist Pionier im E-Sport Journalismus. Nicole Lange spricht im Interview über Beweggründe, erfolgreiche Gaming Content Formate und die langfristige Vision von kicker eSport.

eFootballer des Jahres Kicker

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#363: „Das Sportbusiness wird von Megatrends profitieren“ – mit Dr. Stephan Zoll von SIGNA Sports United | Best-of-Seven

Die besten Tipps aus Business & Karriere von Dr. Stephan Zoll, CEO von SIGNA Sports United.

Was lernst du gerade oder was möchtest du als Nächstes lernen?
Ich möchte sehr gerne Kitesurfen lernen. Ich habe schon mehrmals angesetzt. Ich war dann teilweise nicht fähig dazu oder teilweise aber Flaute und dann war der Urlaub zu Ende.

Die drei wichtigsten Newsquellen in meinem Business-Alltag sind…?
Ich gucke das Handelsblatt an, zudem alle möglichen Blogs, die sportspezifisch sind und auch immer wieder CNN.

Welche drei Eigenschaften haben dich dahin gebracht, wo du heute stehst?
Neugierde ist ganz wichtig, eine Lernbegierigkeit. Zweitens eine gewisse Durchsetzungsfähigkeit, also Disziplin. Und Interesse. Hoffentlich auch Empathie mit und für Menschen.

Was war der beste Ratschlag, den du in deiner Karriere bekommen hast und von wem?
Der beste Ratschlag war kein Ratschlag, sondern ein Spruch: „It’s a marathon not a sprint.“ Gesagt hat ihn damals der Seniorchef von einem Beratungsunternehmen aus Amerika, in dem ich war. Jede Woche am Anfang eines halbstündigen Sales Calls sagte er diesen Satz. Es ging um das Business allgemein. Nie aufgeben, immer weitermachen und nicht alle Energie an einem Tag verheizen.

Was war der größte Fehler in deiner Karriere und was hast du daraus gelernt?
Ich bin in einer glücklichen Lage, dass ich mit den meisten Schritten in meiner Karriere sehr zufrieden bin, auch noch nachträglich. Aber es gab natürlich trotzdem eine Menge Fehleinschätzungen.

Eine größere Fehleinschätzung war, den Willen eines Investors, die Firma in Amerika, die ich eine Zeit lang als digitaler Manager begleitet habe, nämlich Sears, nochmal neu aufzustellen und zu revitalisieren. Die Fähigkeit oder den Willen, den habe ich überschätzt. Der war im Zweifel nicht so, wie er dann war. Das hat dazu geführt, dass ich alle Sachen, die ich im Kopf hatte und vorhatte, machen zu können, dann nicht machen konnte.

Der nächste Game Changer im Sport wird…?
Ganz allgemein wird die Digitalisierung den Sport noch stärker verändern, als wir es heute glauben.

Mehr zu den Megatrends des Sportmarktes hörst du hier im Interview (Must-Hear nicht nur für alle Retailer).

Das deutschsprachige Sportbusiness wird in den nächsten zehn Jahren…?
Weiter wachsen, weiter prosperieren und hoffentlich von den globalen Megatrends genauso profitieren wie andere Märkte. Sportmäßig sind wir relativ gut aufgestellt. 

Zwischen Krise und Megatrends: Welche Zukunft hat der Sportfachhandel?

Hat der stationäre Sporthandel eine Zukunft? Dr. Stephan Zoll von SIGNA Sports United kennt die Antwort und spricht im Interview neben den Megatrends der Retail-Branche über Wachstumsstrategien der führenden Sport E-Commerce- und Technologie-Plattform.

SIGNA Sports United im Sports Maniac Podcast

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#358: „Ich möchte eine gute Chefin sein“ – mit Antje von Dewitz von VAUDE | Best-of-Seven

Die besten Tipps aus Business & Karriere von Antje von Dewitz, CEO von VAUDE.

Wie hast du deine erste unternehmerisch verdiente D-Mark wieder ausgegeben?
Vermutlich in Form von Eis.


Wie Antje ihre erste unternehmerische D-Mark verdient hat, erzählt sie im Interview.

Wer oder was inspiriert dich, jeden Tag besser zu werden?
Zum einen meine Kinder. Wenn meine Kinder mir sagen, du bist ein Vorbild oder sie stolz auf mich sind, das macht mich wahnsinnig glücklich. Das inspiriert mich.

Und zum anderen meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich habe  ein tolles Team und lerne auch immer wieder von ihnen. Ich möchte einfach eine gute Chefin sein. Das finde ich ebenfalls inspirierend.

Welche drei Eigenschaften sind für dich als Unternehmerin unverzichtbar?
Eine Visionskraft finde ich gut. Ich finde es wichtig, dass man eine gute Rahmengeberin ist. Dass man Gespür dafür hat, was braucht es an inhaltlichen Rahmen, damit Menschen gut arbeiten können. Damit die Arbeit strukturiert ist und damit klar ist, in welche Richtung das geht. Und Mut finde ich wichtig, sonst verharrt man.

Gelebte Werte bei VAUDE

Nachhaltiges Unternehmertum: Antje von Dewitz hat bei VAUDE eine werteorientierte Unternehmenskultur etabliert

Was war die wichtigste Entscheidung, die du getroffen hast?
Ich glaube, dass ich meine Vision, meine Gedanken, meine Wünsche geteilt habe. Damals ganz am Anfang noch vor Übernahme der Geschäftsführung mit meinen zukünftigen Geschäftsleitungskollegen. Dass ich meinen Traum geteilt habe. Dass ich ein grünes Unternehmen haben möchte, weil es gut ist, weil wir einen guten Job machen, weil es ökologisch ist, weil es fair ist und wir überhaupt nirgendwo etwas zu verstecken haben.

Das hat mich viel Mut gekostet, das zu tun, weil ich mir gedacht habe – was ist, wenn die mir jetzt sagen, das ist doch total naiv und so funktioniert das nicht. Aber die eigene Vision zu teilen, das ist aus meiner Sicht heute die wichtigste Entscheidung gewesen.

Worauf bist du am stolzesten, was aber niemand von dir weiß?
Am stolzesten bin ich darauf, dass ich eine tolle Beziehung zu meinen Kindern habe.

Welches Tool würde dir am meisten wehtun, wenn man es dir in deinem Business-Alltag wegnimmt?
Mein Laptop. Da wäre ich total aufgeschmissen. Das ist meine Arbeitsgrundlage.

Welche Story einer Unternehmerin oder eines Unternehmers aus dem Sport würdest du gerne hier im Podcast hören?
Ich fände Jakob Oberrauch von SPORTLER spannend. Er hat auch das Unternehmen von seinen Eltern übernommen – auch ein Traditionsunternehmen. 

„CMO of the Year 2021“ verrät – so geht nachhaltiges Unternehmertum

Antje von Dewitz ist ein Vorbild. Auch wenn sie mit diesem Begriff selbst wenig anfangen kann. Im Interview sprechen wir mit der Geschäftsführerin von VAUDE über werteorientierte Unternehmenskultur, warum sich konsequente Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit nicht ausschließen und ihren mutigen Führungsstil. 

Antje von Dewitz von VAUDE ist ein Game Changer

*Über die Best-of-Seven (Game Changers):
In diesem Format bringen unsere Podcast-Gäste ihre Learnings aus ihrem Unternehmer-Leben auf den Punkt. Sie sprechen über ihre wichtigsten Entscheidungen, ihren größten geheimen Stolz und verraten dir, welche Eigenschaften für einen erfolgreichen Unternehmer unerlässlich sind.


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#351: „Dabei habe ich mir die Finger verbrannt!“ – mit Damien Raths vom KFC Uerdingen | Best-of-Seven

Die besten Tipps aus Business & Karriere von Damien Raths, Vorstandsvorsitzender beim KFC Uerdingen.

Wie holt man einen Fußballverein aus der Insolvenz?

Damien Raths, Vorstandsvorsitzender des KFC Uerdingen spricht im Interview über den erfolgreichen Weg des Clubs aus der Insolvenz.

Damien Raths

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