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#356: Ex-Radprofi André Greipel – Wie startet man die Karriere nach der Karriere?

17 Jahre und 158 Siege im Profi-Radsport: Erfolge, Leidenschaft, hartes Training – all das ist plötzlich vorbei. Was bleibt, wenn die aktive Sportlerkarriere zu Ende geht? André Greipel, der erfolgreichste deutsche Radrennfahrer, steht an der Schwelle zwischen Sport und Business. 2021 stieg er als Profi zum letzten Mal vom Sattel. Was ist seitdem passiert? Wie schaut er heute auf seinen sportlichen Ruhestand? Und was raten Vorbilder wie Erik Zabel, die diesen Weg bereits gegangen sind?

Im Sports Maniac Podcast sprechen wir mit André Greipel über die Karriere nach der Karriere im Profisport – sowohl persönlich als auch strukturell. Es geht darum, wie schwierig es war, in „Rente“ zu gehen, sich weiterhin täglich zu motivieren, wenn man ausgesorgt hat und wie er dem Radsport auch zukünftig treu bleiben möchte.

Wenn man sieht, wie viele Fans es dort draußen gibt, die Radsport gucken und wie viel Fernsehgelder dort auch unterwegs sind. Der Radsport bekommt von dem Kuchen sehr wenig ab, mitunter gar nichts. Dann ist da meiner Meinung nach etwas falsch gelaufen oder einfach falsch verteilt.
– André Greipel über die finanziellen Mittel des Radsports

André gibt Einblicke, welche Relevanz soziale Medien für die moderne Vermarktung von Athleten haben. Gerade im Vergleich zum durchvermarkteten Fußball zeigen sich deutliche (finanzielle) Unterschiede im Radsport. Mehr dazu im Gespräch.

Das sind die Podcast-Themen im Überblick

  • Wie schwer fällt es wirklich, in den sportlichen Ruhestand zu gehen? (01:46)
  • Über die strukturelle Lage des Radsports (04:13)
  • Was hat der Fußball, was dem Radsport fehlt (05:52)
  • Über die Umsetzung von Nachwuchs- und Frauenförderung im Profi-Radsport (8:08)
  • Social Media als Störfaktor? Welche Relevanz hat Instagram & Co. für Sportlerinnen und Sportler? (10:23)
  • Wie Kooperationen zwischen Sportlern und Marken ablaufen (13:02)
  • Leben nach dem Sport: Welche Eigenschaften helfen? (19:49)
  • Tipps für das Karriereende im Profisport (23:07)

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#296: „Erfolg ist nicht nur in Medaillen messbar“ – mit Heide Sahl von BORA | Best-of-Seven

Radsport-Leidenschaft und eine Menge Herzblut haben Heide Sahl dorthin gebracht, wo sie heute steht. Seit 2015 ist sie Sponsorship Managerin bei BORA, dem Hauptsponsor des erstklassigen Rad-Teams BORA-hansgrohe. Wann die gebürtige Rheinländerin auch im Business „Et hätt noch immer jot jejange“ sagt, erzählt sie in den Best-of-Seven.

Vom Frauenradsport über Zielgruppen-Targeting bis zu Podcasts. Die Interessen von Heide sind vielfältig. Wir bekommen einen Einblick, wie und was die Sponsoringexpertin gerade lernt, um auch auf sachlicher Ebene voranzukommen.

Warum sich Heide für einen der größten Game Changer im Sportbusiness zu Old School findet und welches strukturelle Problem die Olympischen Spiele dem Sport wieder einmal offengelegt haben, hörst du in Best-of-Seven.

Wie sich Sponsoring im Radsport bezahlt macht

Im Interview spricht Heide über die Sponsoring-Strategie von BORA, Gründe für den Radsport und erlebnisreiche, aktive Aktivierungen. Denn das Engagement zahlt sich aus. 

Radsport-Team BORA-hansgrohe

*Über die Best-of-Seven:
In diesem Format sprechen unsere Podcast-Gäste über Meilensteine und Wendepunkte in ihrer Karriere, die Technologien und Innovationen, die den Sport verändern und die persönlichen Tipps, um im Sportbusiness langfristig erfolgreich zu sein.


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#295: Inside BORA: Wie sich Sponsoring im Radsport bezahlt macht

Sponsoring ist ein super Marketingtool: Emotional aufgeladen, authentisch, messbar. Doch was macht den Radsport so besonders, dass sogar Sponsoring-Anfragen der 2. Fußball-Bundesliga und der Vierschanzentournee zugunsten des Radsports abgelehnt werden? BORA muss es wissen. Der Hersteller für Dunstabzüge und Kochfelder, der seit 2015 Hauptsponsor des deutschen Rad-Rennstalls BORA-hansgrohe ist, profitiert sowohl extern als auch intern von den erlebnisreichen, aktiven Aktivierungen.

Im Sports Maniac Podcast sprechen wir mit Heide Sahl, Sponsorship Managerin bei BORA, über die erfolgreiche Sponsoringstrategie und Gründe für das Engagement im Profi-Radsport.

Radsport Sponsoring mit einzigartigem ROI

Sportsponsoring lohnt sich, betont Heide mehrfach im Gespräch. Warum gerade im Radsport das umfassende Sponsoring jede Investition wert sei, zeigt sich direkt mit Blick auf die Kapitalrendite. Doch bei BORA haben sich auch weichere Werte wie ganzheitliches Commitment sichtbar ausgezahlt.

Heide Sahl von BORA im Sports Maniac Podcast

„Auf dem Ärmel erreicht man als Sponsor ehrlicherweise nicht so viel.“
– Heide Sahl 

Wie passt überhaupt ein recht junges Unternehmen, das seit 2007 Dunstabzüge und Kochfelder vertreibt, zum Radsport? Wir sprechen mit Heide über die große Herausforderung als Sponsor wahrgenommen zu werden, wenn noch niemand weiß, was der Sponsor überhaupt macht. Und über die strategische Entscheidung für ein Sponsoring, auch wenn das Image des Radsports aufgrund von strukturellen Problemen auf Verbandsebene und Dopingfällen in den letzten Jahren beeinträchtigt wurde. Letztendlich ist das Ganze eine Business-Entscheidung. 

Was macht einen optimalen Sponsor aus?

Sponsoring ist keine Entscheidung aus dem Bauch. In der Rolle als Hauptsponsor geht es für BORA um große (siebenstellige) Budgets. Es zählen quantitative Daten, KPIs wie Werbewerte im TV und Print. Doch gleichzeitig ist es schwer, den qualitativen Impact, den Einfluss auf die steigende Markenbekanntheit festzustellen.

„Der Werbewert im TV geht einfach immer durch die Decke.“
– Heide Sahl

Organisatorisch im 360 Grad Marketing verankert, zeichnet sich das Schnittstellen-Sponsoring von BORA durch eine hohe Loyalität über einen langen Zeitraum aus. Heide kennt als Expertin entscheidende Merkmale, die einen optimalen Sponsor ausmachen. Wir bekommen zudem einen Einblick in den Sponsoring-Alltag von BORA zwischen Events, Hospitality, digitalen Aktivierungen sowie Social Media und erfahren, welche crossmedialen Kampagnen (Highlight: #BORARoubaixChallenge) funktioniert haben und welche nicht.

Team BORA-hansgrohe

„Die Zusammenarbeit mit hansgrohe (Co-Sponsor) passt gut“ und geht über die reine Radsportaktivierung hinaus. Bemerkbar ist, dass das Team trotz Corona den auslaufenden Vertrag im letzten Jahr bis 2024 verlängert hat. Heide erzählt, worauf es neben der finanziellen Planungssicherheit bei solch fast schon familiären Verhältnissen der Partnerschaft ankommt. Denn auch Sponsoring ist ein absoluter Teamsport.

Appell an Sponsoren

Wenn, dann richtig. Mit dieser fokussierten Strategie und jeder Menge Herzblut treibt Heide das Sponsoring bei BORA voran. Auch CEO Willi Bruckbauer selbst ist mit großer Leidenschaft dem Radsport verbunden. „Das bietet kaum ein Unternehmen.“ Den Vorteil des Engagements sehen die beiden besonders in den aktiven Aktivierungen, die die Marke BORA erlebbar machen. Weitere hilfreiche Tipps, für Unternehmen, die ins Sponsoring einsteigen möchten, gibt es im Sports Maniac Podcast.


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#284: „Reagiere nicht zu schnell“ – mit Jörn Harguth von Alpecin | Best-of-Seven

Alpecin blickt auf eine jahrzehntelange Historie im Sportsponsoring zurück. Dabei stehen neben sportlichen Erfolgen, wie zuletzt der Sieg der Zweiten Etappe der Tour de France rund um die emotionale Familiengeschichte „Merci Poupou“, auch KPIs zur Messbarkeit von Kampagnen im Fokus der Arbeit von Jörn Harguth, Executive Director bei der Dr. Wolff Gruppe. Was er gerade im Bereich Tracking und Digitalisierung lernt, sowie weitere Erkenntnisse hörst du in den Best-of-Seven.

Jörn verrät uns seine wichtigsten Newsquellen im Business-Alltag und spricht über seine persönlichen Eigenschaften, die in dorthin gebracht haben, wo er heute steht. Er erzählt, warum er davon abrät, voreilig zu handeln, wie er mit Niederlagen umgeht und warum er einen Fehler niemals ein zweites Mal begeht. 

Warum auch du den nächsten Game Changer im internationalen Sportbusiness noch nicht kennst, erfährst du nur in den Best-of-Seven.

Radsport Sponsoring von Alpecin und die historische Jagd nach dem Gelben Trikot

Im Interview sprechen wir mit Jörn über die Sponsoring-Strategie von Alpecin und den Erfolg bei der Tour de France 2021.

*Über die Best-of-Seven:
In diesem Format sprechen unsere Podcast-Gäste über Meilensteine und Wendepunkte in ihrer Karriere, die Technologien und Innovationen, die den Sport verändern und die persönlichen Tipps, um im Sportbusiness langfristig erfolgreich zu sein.


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#283: Inside Alpecin: Radsport Sponsoring und die historische Jagd nach dem gelben Trikot

Das erste Mal Alpecin auf dem Gelben Trikot der Tour de France. Mathieu van der Poel hat das erreicht, was sein Großvater „Poupou“ nie geschafft hat. Der Etappensieg war etwas ganz Besonderes – auch aus Sicht des Hauptsponsors Alpecin. Mit einer Historie, die ihre Anfänge bereits Ende der 1960er Jahre fand, blickt Alpecin auf jahrzehntelange Erfahrung im Sportsponsoring zurück und will jetzt den Radsport weltweit auf allen Ebenen wieder sichtbarer machen. Ein Erfolg beim wichtigsten Radrennen der Welt ist da natürlich Gold wert. 

Im Sports Maniac Podcast sprechen wir mit Jörn Harguth, Executive Director bei der Dr. Wolff Gruppe, über die Sponsoring-Strategie von Alpecin.

Eine Familiengeschichte & der Wert für Alpecin

„Wenn Mathieu eine Etappe gewinnt, wäre das unter sportlichen Gesichtspunkten herausragend und es hätte für mich einen emotionalen Wert.“ So hoffnungsvoll blickte Jörn auf das bevorstehende Highlight der Radsport-Saison, die Tour de France 2021. Einige Tage später wurde dieser Erfolg wahr – allerdings anders als gedacht. Jörn erzählt eindrucksvoll, welche traurige Familiengeschichte dahintersteckt, denn die nostalgischen Sondertrikots („Merci Poupou“) gedenken dem französischen Nationalheld Raymond „Poupou“ Poulidor. Wie hoch ist wohl der Mediawert dieses unglaublichen Ereignisses, das millionenfach geklickt wurde?

„Wenn wir als Sieger über die Ziellinie fahren, dann ist es das Finisher-Foto, das am Ende in der Berichterstattung digital und analog um die Welt geht.“
– Jörn Harguth

Team Alpecin-Fenix im spezielle Merci Poupou-Jersey

Der Radsport ist generell ein geeignetes Sponsoringumfeld. Doch warum ist das so? Mit dem eigenen Radrennstall Batavus-Alpecin war das Unternehmen bereits 1969 ein Pionier im Sportsponsoring. Wir sprechen über den Fit zwischen Radsport und der Marke Alpecin, warum die männliche Zielgruppe ganz entscheidend ist und wie eine Balance zwischen den eigenen Interessen und dem wirtschaftlichen Nutzen gelingt.

Neben dem Profi-Radsport (und der Entscheidung 2015 wieder dorthin zurückzukehren) bilden der Breitensport inkl. Community (Alpecin Ride Club), Content (Alpecin Cycling) und Networking für Alpecin entscheidende Säulen ihres Engagements. Wir erhalten Insights zu den vier Säulen des Sponsorings, erfahren, wie inhaltliche Synergien genutzt werden und warum Frauenradsport zurecht an immer mehr Akzeptanz gewinnt.

Wie Alpecin durch Sponsoring bekannt wurde

Sponsoring spielt in der Kommunikations- und Marketingstrategie von Alpecin somit seit Jahrzehnten eine signifikante Rolle. Aber ist Markenbekanntheit das alleinige Ziel? Jörn verrät, über welche Touchpoints sie versuchen, die Traditionsmarke (Geburtsstunde 1930) durchgehend ins Bewusstsein zu rücken und welche KPIs dabei helfen.

„In der Tat“ kennst du mit hoher Wahrscheinlichkeit die Werbespots mit Laborchef Dr. Klenk. Dabei bleibt besonders das prägnante rote Alpecin Logo in Erinnerung. Jörn verrät, warum darüber hinaus der provokante Marketing-Claim „Doping für die Haare“ nicht perfekter hätte sein können.

Entgegen anderer Sportarten hat der Radsport die Corona Situation gut gelöst. Doch damit Sponsoring auch zukünftig erfolgreich weitergeführt werden kann, bedarf es kreativer Content-Ideen. Jörn erzählt, warum kontinuierliches Hinterfragen und eine hohe Experimentierfreudigkeit für ihn und sein agiles Team zum Daily Business gehören.

„Fußball ist mir viel zu sichtbar. Das sollen die machen, die viel zu viel Geld haben.“
– Jörn Harguth

Die Sponsoringwelt ist schon längst global ausgerichtet, aber ist sie vielleicht zu monokulturell? Wir sprechen über die heimatgebundene Verpflichtung, Sponsor bei Arminia Bielefeld zu werden und warum der Sponsoringmarkt im Fußball dennoch überbezahlt ist. Wir erfahren zudem, welche weiteren Sportarten für ein Sponsoring infrage kämen und warum Alpecin bereits jetzt mit Olympioniken eine Bekenner-Kampagne gestartet hat.

Ein abschließender Blick in die Zukunft führt zur finalen Frage: Wo steht Alpecin im Jahr 2024, wenn unser Gast sein 25-jähriges Jubiläum bei der Dr. Wolff Gruppe feiert? Die Antwort hörst du im Sports Maniac Podcast.


Als Sponsor weißt du, Partnerschaften bieten ein enormes Potenzial. Doch wie gelingt es, die Anspruchsgruppen zielgerichtet in ihrer Journey abzuholen? Unser Partner Nielsen Sports startet ab sofort eine mehrteilige Serie zum Partnership Lifecycle. Das Whitepaper „Die Stärke von Partnerschaften in Sport und Entertainment“ zeigt dir die grundlegende Bedeutung von Sponsoring für werbetreibende Marken.

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