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#337: „Das war ein harter Kampf“ – mit Marcus Höfl | Best-of-Seven

Die besten Tipps aus Business & Karriere von Sportmanager Marcus Höfl.

Wie hast du deine erste unternehmerisch verdiente D-Mark wieder ausgegeben?
Meine erste verdiente D-Mark habe ich direkt wieder investiert. 1989 waren die San Francisco 49ers die Gewinner des Super Bowls. Damals gab es kaum NFL-Jacken und die waren natürlich mega in. Da habe ich eher in das Auftreten investiert und habe mir damals, ich glaube für 500 D-Mark, also wirklich sehr sehr viel Geld, eine San Francisco 49ers Jacke gekauft. Allerdings habe ich die leider nicht mehr.

Wer oder was inspiriert dich, jeden Tag besser zu werden?
Mein Umfeld. Ich zitiere gern meine Oma: „Stillstand ist Rückschritt.“ Es gibt jeden Tag neue Entwicklungen. Ich glaube es ist daher ganz wichtig, dass man versucht, dabeizubleiben.

Es ist auch eine Mentalitätsfrage. Grundsätzlich ist meine Herangehensweise so, dass ich versuche, besser zu werden.

"Ich zitiere  gern meine Oma: 'Stillstand ist Rückschritt'." - Marcus Höfl in den Best-of-Seven

Welche drei Eigenschaften sind für dich als Unternehmer unverzichtbar?
Entscheidungsfreudigkeit, Beharrlichkeit und Mut. Je nach Mitarbeiterstamm auch ganz wichtig Teamführung. Aber für den Einzelunternehmer würde ich die drei Dinge voranstellen.

Was war die wichtigste Entscheidung, die du getroffen hast?
Das war für mich die Entscheidung, das Management von Franz Beckenbauer zu übernehmen und dafür alle Zelte in Deutschland abzubrechen. Es ging damals auch einher mit einem Umzug nach Kitzbühel. Ich lebe jetzt seit fast 20 Jahren hier und bin heilfroh über diese Entscheidung. Neben unserer Zusammenarbeit hat sich auch ein tolles Netzwerk entwickelt, das hier auch teilweise vor Ort ist.

Es war ganz klar, da gibt’s keine neunzig Prozent, sondern das war das totale Verschreiben in diese Aufgabe und in die gemeinsamen Projekte.

Worauf bist du am stolzesten, was aber niemand von dir weiß?
Nach der Weltmeisterschaft 2006 hat Didi Mateschitz mich gebeten, als Externer für drei Jahre Red Bull Fußball zu strukturieren. Ich war integriert in den Aufbau der Akademien und vor allen Dingen auch in den Kauf und Aufbau der Clubs.

Damals haben wir den Club in New York gekauft. Didi Mateschitz hat mich dorthin geschickt. Im Board saßen Robert Craft und Clark Hunt, also die Größen des amerikanischen Sports und die Familien, die auch in anderen Sportarten stark investiert sind. Ich bin da reingelaufen und habe relativ frech unsere Positionen vertreten. Weil Red Bull war sehr ambitioniert. Wir wollten viele Dinge verändern.

Dass das gut gegangen ist, darauf bin ich sehr stolz. Das war ein harter Kampf. Zum Glück ist ein Netzwerk entstanden mit Kontakten, die bis heute halten.

"Es war ganz klar, da gibt's keine 90 %, sondern das war das totale Verschreiben in diese Aufgabe." - Marcus Höfl über seine wichtigste Entscheidung

Welches Tool würde dir am meisten wehtun, wenn man es dir in deinem Business-Alltag wegnimmt?
Definitiv das Handy. Wenn ich es mal irgendwo vergessen habe, dann merke ich, wie abhängig ich, aber ich glaube wir alle sind.

1997 als ich angefangen habe, hatte ich ein Motorola-Handy zum Aufklappen mit einer Antenne zum Ausziehen. Zumindest konnte man ab und an mal telefonieren, wenn man unterwegs war. Nicht oft, aber das war weit weg von Fotos schicken oder Nachrichten schreiben.

Welche Story einer Unternehmerin oder eines Unternehmers aus dem Sport würdest du gerne hier im Podcast hören?
Was ich gern mehr hören würde, sind amerikanische Unternehmer. Wie die Episode mit dem Gründer von Hyperice. Die Dynamik im amerikanischen Markt ist groß. Die Selbstverständlichkeit in Sport und Sportzukunftsthemen zu investieren, ist so ausgeprägt. Vielen Clubs würde es nicht schaden, sich damit mehr und intensiver zu beschäftigen.

Zum einen können rentable Investments entstehen, zum anderen kann es einfach ein großer Wettbewerbsvorteil sein, sich mit neuen Technologien zu beschäftigen. Diese Richtung unterstütze ich. Ich biete mich auch gerne an, Kontakte herzustellen, wenn das hilft.

Über 25 Jahre Erfahrung im Sportbusiness

Marcus Höfl ist einer der einflussreichsten Sportmanager. Ein Gespräch über ein erfolgreiches Leben für den Sport, die intensive Zusammenarbeit mit Franz Beckenbauer und richtungsweisende Learnings über sich selbst. 

Marcus Höfl im Sports Maniac Podcast

*Über die Best-of-Seven (Game Changers):
In diesem Format bringen unsere Podcast-Gäste ihre Learnings aus ihrem Unternehmer-Leben auf den Punkt. Sie sprechen über ihre wichtigsten Entscheidungen, ihren größten geheimen Stolz und verraten dir, welche Eigenschaften für einen erfolgreichen Unternehmer unerlässlich sind.


Shownotes:


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#336: Super Bowl Marketing Recap, NBA begeistert Gen Z & Olympia Versteigerung

Das sind die Themen des Weekly Update Podcast vom 18.02.2022

Marketing Recap zum 56. Super Bowl mit OMR-Chef Philipp Westermeyer

NBA begeistert GenZ & Dennis Schröder

Team Deutschland & Laureus fördern die sportliche Jugend

Weekly Update

Dein wöchentliches News-Update rund um digitale Trends und Innovationen im Sportbusiness gibt es ab sofort jeden Freitag als Podcast und als Newsletter. 

? Weekly Update Podcast: https://sportsmaniac.de/episode336
? Weekly Update (E-Mail): https://sportsmaniac.de/weekly-update


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#335: Sportmanager und Investor Marcus Höfl | Game Changers

„Das erste Mal als ich Franz Beckenbauer getroffen habe, war ich vier oder fünf.“ Marcus Höfl, aufgewachsen im Sportartikel-Mekka Herzogenaurach, war schon im Kindesalter in Kontakt mit den internationalen Größen im Sport. Gute Voraussetzungen für eine steile Karriere als Sportmanager, doch in den Schoß gefallen ist ihm dabei wenig. Viel harte Arbeit sowie einige Fehler und Jahre später, wurde er 2003 persönlicher Berater von Franz Beckenbauer. Der Rest ist Geschichte.

An der Seite des Fußball-Kaisers folgten 20 Jahre intensive Zusammenarbeit und „glücklicherweise mehr gute als schlechte Tage“. Heute ist Marcus nicht nur einer der einflussreichsten Manager im Sport, sondern auch erfolgreicher Investor, Geschäftsmann, Gründer, Sponsorenvermittler und Ehemann. 

“Ich habe schnell gemerkt, dass ich nicht so gut bin, immer das zu machen, was mir andere gesagt haben. Vor allem nicht, wenn ich es nicht sinnvoll fand.” 
– Marcus Höfl über seinen frühen Weg in die Selbstständigkeit 

Im Sports Maniac Podcast sprechen wir mit Marcus Höfl über seinen Weg, angefangen vom ersten Sponsoring-Deal mit Erdinger im Alter von gerade einmal 23 Jahren hin zu seinem heutigen „Marcusverse“ – ein SportsTech-Investment-Portfolio mit derzeit zehn Beteiligungen. Es geht um erste Sponsoring-Deals, finanzielles Risiko, die frühe Gründung von MHM, erfolgreiche und weniger erfolgreiche Investments, die WM 2006 und richtungsweisende Learnings im Selbstmanagement.

Marcus Höfl als Manager

Der einflussreiche Manager: Marcus Höfl mit Franz Beckenbauer und Dennis Schröder

Auch wenn Athletenmanagement nicht mehr auf seiner Agenda stand, fanden Marcus und NBA-Topstar Dennis Schröder unlängst zusammen. Wir erfahren, was die beiden verbindet und wie das gemeinsame Interesse an NFTs und Blockchain ihre Geschäftspartnerschaft in Zukunft prägen wird.

„Man kann Dinge nicht erzwingen. Auch wenn man selber überzeugt ist von seiner Idee, muss das Timing stimmen.“
– Marcus Höfl über sein Erfolgsgeheimnis 

Liegt dem Erfolg von Marcus Höfl etwa ein strategischer Wettbewerbsvorteil zugrunde? Wie hat er es geschafft, sich mit einer einzigartigen Beharrlichkeit im Sportbusiness gegen Managementgrößen wie Willi Weber und Ion Țiriac durchzusetzen? Ein ehrliches Gespräch über Vorbild Robert Schwan, Morgenroutinen und die Fähigkeit, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Für einen Manager nicht alltäglich, plant dieser doch das Leben eines anderen. 

Marcus Höfl im Sports Maniac Podcast

„Letztlich war meine Aufgabe, mich um Franz Beckenbauer zu kümmern und für ihn die besten Deals zu machen.“
– Marcus Höfl über das eigene Rollenverständnis als Sportmanager

Das sind die Podcast-Themen im Überblick

  • Mit 23 Jahren in die Selbstständigkeit (05:15)
  • 20 Jahre Zusammenarbeit mit Franz Beckenbauer (09:24)
  • Warum Erfolg eher harte Arbeit als pures Glück ist (15:49)
  • Neue Geschäftspartnerschaft mit NBA-Star Dennis Schröder (16:49)
  • Was einen guten Unternehmer auszeichnet (24:22)
  • Die Schattenseiten des Unternehmertums (25:20)
  • Über Selbstmanagement, Routinen und das perfekte Timing (29:59)
  • Seine Investmentstrategie u.a. beim FC Augsburg (32:16)
  • Tipps für Gründerinnen & Gründer (41:16)

Über das Format Game Changers

Einmal im Monat begebe ich mich gemeinsam mit meinem Gast auf eine Reise in die Vergangenheit und auf die Suche nach Antworten für die Zukunft: Wie ticken Unternehmer? Was macht sie so erfolgreich? Wie investieren sie ihre Zeit und ihr Geld? Und vor allem: Was kannst du von ihnen lernen, um den nächsten Game Changer nicht zu erkennen, sondern auch selbst einer zu werden.

Vergangene Episoden und alle Infos über die Serie Game Changers findest du hier.


Shownotes:


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