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#328: ESL Verkauf, Peloton Krise, Olympia App & DAZN Preiserhöhung

Das sind die Themen des Weekly Update Podcast vom 28.01.2022

Milliardendeal im E-Sports: Die ESL wird verkauft (00:38)

Absturz des Pandemie-Gewinners Peloton (03:10)

Warum Olympia Athletinnen und Athleten ihre Handys zu Hause lassen (05:48)

? Loser of the Week (08:08)

Weekly Update

Dein wöchentliches News-Update rund um digitale Trends und Innovationen im Sportbusiness gibt es ab sofort jeden Freitag als Podcast und als Newsletter. 

? Weekly Update Podcast: https://sportsmaniac.de/episode328
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#309: Impact Sponsoring: Warum Common Goal jetzt von adidas und DAZN unterstützt wird

Was haben Jürgen Klopp, Mats Hummels, Julian Nagelsmann, Alex Morgan, Timo Werner und Fredi Bobic gemeinsam? Sie alle verpflichten sich selbst dazu, 1 % ihres Gehaltes an Common Goal zu spenden – eine Initiative, die soziale und nachhaltige Projekte der Organisation „streetfootballworld“ fördert. Nun sind mit adidas und DAZN auch zwei globale Brands als Impact Sponsor mit dabei.

Aber was genau fördert Common Goal eigentlich? Wie hoch sind die bisher generierten Spendensummen aus den über 400 aktiven Membern? Und wie soll das 1 %-Commitment zum globalen Standard im Fußball werden? Um das herauszufinden, sprechen wir im Sports Maniac Podcast mit den beiden Co-Foundern Jürgen Griesbeck und Thomas Preiss.

1 % Commitment für eine bessere Welt

Einige Dutzend handsignierte Trikots hängen an der Wand und ebenso viele Bälle, Geschenke und Andenken zieren das Büro von Common Goal. Als wir dort ankommen, wird uns eines sofort bewusst: Die Menschen hier arbeiten alle hochmotiviert an einem gemeinsamen Ziel. Weltweit soll das Fußballbusiness 1 % des Gesamtumsatzes in soziale Projekte und Nachhaltigkeit investieren. Dadurch sollen Menschenleben positiv beeinflusst und unser Planet gerettet werden.

„1 % ist für uns wirklich das globale Symbol für Teamplay.“ – Thomas Preiss

Common Goal wurde 2017 von unseren Gästen Jürgen Griesbeck und Thomas Preiss ins Leben gerufen. Als erster prominenter Fußballer und ebenfalls als Co-Founder war der spanische Weltmeister Juan Mata mit an Board. Jürgen selbst arbeitet jedoch bereits seit 25 Jahren mit seiner Organisation streetfootballworld daran, den Fußball für soziale Entwicklungen nutzbar zu machen.

streetfootballworld Projekte

Die Organisation streetfootballworld von Jürgen Griesbeck unterstützt weltweit über 120 soziale und nachhaltige Projekte im Fußball

Er erklärt, wie es zu der Idee von Common Goal kam, wieso es nicht geklappt hat, mit einer Startelf an prominenten Membern in die Öffentlichkeit zu gehen und wie sie es geschafft haben, dass selbst Spieler wie Giorgio Chiellini den Hörer proaktiv in die Hand nehmen, um Teil von Common Goal zu werden.

„Chiellini hat uns selbst eine Mail geschrieben: ‚Meine Name ist Giorgio Chiellini und ich spiele bei Juventus Turin. Ich finde toll was ihr macht und würde gerne mitmachen.’“ – Jürgen Griesbeck

Common Goal x streetfootballworld: Spenden mit echter Wirkung

Jürgen und Thomas geben uns Einblicke in das Geschäftsmodell von Common Goal und verraten uns die wichtigsten Zahlen, Daten, Fakten, Meilensteine und Geschichten. Dabei erfahren wir, welche Bedeutung hinter der 1 %-Idee steckt, was die größten Meilensteine seit der Gründung waren, ob Gehälter wirklich offen gelegt werden und wie hoch die bisher generierte Spendensumme ist.

Zwei Dinge werden dabei besonders deutlich: Auf der einen Seite versteht sich Common Goal nicht als Organisation, die Organisationsinteressen verfolgt. Viel mehr ist die Initiative ein Handwerkszeug für den Fußball, um wirkungsvolle Ziele zu erreichen, indem konkrete Projekte von streetfootballworld unterstützt werden. Welche Projekte das genau sind und welche Schwerpunkte im Fokus stehen, verraten die beiden Co-Founder. Auf der anderen Seite wird klar, dass Common Goal noch lange nicht am Ende der Reise ist.

„Wenn wir uns an 50-60 Mrd. Euro Gesamtumsatz im Fußball orientieren, sprechen wir von 500 Mio. Euro als 1 %-Spende.“ – Jürgen Griesbeck

Jürgen und Thomas erzählen, wie das 1 %-Commitment im globalen Fußball zum Standard werden soll, wie sich zukünftig neben Spieler*innen und Trainer*innen auch Clubs, Verbände, Wettbewerbe und Unternehmen engagieren können und wie du die Bewegung selbst mit einem Trikot oder einer Spende unterstützen kannst. (Jetzt hier spenden!)

Impact Sponsoring mit adidas und DAZN

Seit einigen Monaten kooperiert Common Goal auf globaler Ebene mit adidas und DAZN als erste Brands, die sich der Initiative angeschlossen haben.

Jürgen und Thomas nehmen uns mit in den Prozess, wie sie adidas und DAZN als Partner gewonnen haben, welche Leistungen und Gegenleistungen im so genannten „Impact Sponsoring“ vereinbart sind, wieso Common Goal von beiden jährlich jeweils eine mindestens siebenstellige Summe als finanzielle Leistung erwartet und was die Mitarbeiter beider Firmen als individuellen Beitrag leisten. Denn zu einem glaubwürdigen Commitment gehört eben mehr als nur eine 1 %-Spende von finanziellen Mitteln.

Common Goal, adidas und DAZN

adidas und DAZN sind die ersten Unternehmen, die sich als Member bei Common Goal engagieren

Eine Warnung an den König Fußball

Zum Abschluss werfen wir einen kritischen Blick auf die globale Fußballbranche. Jürgen und Thomas finden deutliche Worte, wieso ein Umdenken im Fußball jetzt zwingend notwendig ist, wieso sich der Fußball als globale Bewegung verstehen muss und wieso er diese Rolle nicht nur annehmen und akzeptieren, sondern auch lieben lernen muss. „Denn wenn wir so weiter machen wie bisher, dann ist halt auch irgendwann Ende der Fahnenstange. Und dann führt auch kein weg mehr zurück“, erklärt Jürgen überzeugt.

Wie der lange Weg dahin aussieht und was jeder dafür tun kann, dass der Fußball mehr aus sich macht, hörst du im Sports Maniac Podcast.


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#292: „Rastlosigkeit lieben lernen“ – mit Thomas de Buhr von DAZN | Best-of-Seven

DAZN hat das Live-Sport-Erlebnis in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren verändert. Doch wer treibt als nächster Game Changer den Wandel im Sportbusiness voran? DAZN Deutschland-Chef Thomas de Buhr teilt seine Einschätzung in den Best-of-Seven.

„Lernen ist ein kontinuierlicher Prozess.“ Thomas spricht über den größten Fehler seiner Karriere, welche Rolle das Ausland dabei spielt und was er heute im Projektmanagement anders machen würde. 

Sportbegeisterung ist sicherlich eine notwendige Voraussetzung, um im Sportbusiness erfolgreich zu arbeiten. Doch welche Eigenschaften haben Thomas darüber hinaus dorthin gebracht, wo er heute steht? 

Wird das deutschsprachige Sportbusiness auf Dauer die Nähe zum Fan verlieren? Die Antwort gibt’s in den Best-of-Seven.

„Wir sind die Nummer 1!“

Mit DAZN Deutschland-Chef Thomas de Buhr sprechen wir im Interview über die Bundesliga und Champions League und den Weg von DAZN an die Spitze der Live-Streaming-Anbieter. 

*Über die Best-of-Seven:
In diesem Format sprechen unsere Podcast-Gäste über Meilensteine und Wendepunkte in ihrer Karriere, die Technologien und Innovationen, die den Sport verändern und die persönlichen Tipps, um im Sportbusiness langfristig erfolgreich zu sein.


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#291: DAZN-Chef de Buhr: “Wir sind die Nummer 1!”

Die exklusiven Medienrechte an der UEFA Champions League in Deutschland, dazu die Bundesliga am Freitag und Sonntag: DAZN spielt spätestens seit dem Erwerb dieser hochklassigen Rechte in der obersten Liga der Fußball-Broadcaster mit. Seit Plattform-Start vor fünf Jahren und kontinuierlich steigenden Nutzerzahlen beginnt damit eine neue Ära. Doch wie steht es um die einstige Kampfansage? Ist DAZN ab sofort die Nummer 1 im Sport-Live-Streaming?

Im Sports Maniac Podcast sprechen wir exklusiv mit DAZN Deutschland-Chef Thomas de Buhr über den Weg zum führenden Sport-Streaming-Dienst, werfen einen Blick auf Meilensteine der Unternehmensgeschichte und mit welchen neuen Formaten es DAZN den Fans und dem Wettbewerb beweisen will, dass sie die verdiente Nummer 1 sind.

„Wir sind immer Sport“

Am 10. August 2016 begann ein „neues Zeitalter für Sportfans“. So triumphal betitelte DAZN selbst den Launch der eigenen Plattform in Deutschland. Heute, fast auf den Tag genau fünf Jahre später, ist der Sport-Streaming-Anbieter ein „komplex unkompliziertes“ globales Unternehmen. Was bedeutet das? Wie konnte DAZN den Markt der Sportübertragungsrechte aufmischen und anhand welcher entscheidenden KPIs ist der offensichtliche Erfolg überhaupt messbar?

„Wir wachsen kontinuierlich in der Nutzerzahl und liegen vor unseren ambitionierten Zielen.“
– Thomas de Buhr

Wir bekommen einen Einblick in die transformationale Denkweise der DAZN- Führungsebene, die in vielen Bereichen auf datengetriebenen Modellen und entsprechenden progressiven Annahmen basiert. So kommt es durchaus vor, dass die eigenen ambitionierten Ziele sogar übertroffen werden. Dass dennoch der Konsument stets im Fokus steht, zeigt nicht nur der prägnante Claim „Von Fans für Fans“. Es geht darum, Nutzer auf der Plattform langfristig zu binden.

OTT ist nicht die Zukunft, sondern das Jetzt

NFL, NBA, Ligue 1, La Liga oder die Bundesliga sind nur einige hervorstechende Highlights des breiten Portfolios an Sportrechten auf der Plattform. Doch Sportrechte in dieser Kategorie sind extrem teure Business-Cases, die sich am Ende rechnen müssen. Und kontinuierlich kommen neue Rechte hinzu. Wir sprechen über den strategischen Entscheidungsprozess dahinter und erfahren, über welche Erlösquellen diese immensen Ausgaben refinanziert werden. Bei all der bestehenden Vielfalt: Der Verlust welches Rechts würde wohl am meisten schmerzen?

„Wir möchten, dass alle Leute sich Sport leisten können. Wir möchten aber auch, dass alle es empfangen können.“
– Thomas de Buhr

DAZN verändert die Art, wie wir Live-Sport konsumieren – nämlich immer und überall. Vielleicht erkennst du diese Veränderung in deinem Konsumverhalten wieder. Doch für Thomas ist die Omnipräsenz von OTT kein Wunschtraum der nächsten Jahre, sondern bereits Realität. Wie passen daher die beiden gerade gestarteten linearen TV-Sender zu dieser Business-Strategie?

Fußball bei DAZN: „Game. Changed.“

Wenn der Ball wieder rollt, verwandelt sich für DAZN das Stadion zum Studio. Mit neuen Shows, ausgeweiteten Berichterstattungen und den bekannten Experten steht meinungsstarke Kompetenz auch in der Saison 2021/22 wieder auf der Agenda. Thomas verrät, auf welche Neuerungen (u.a. dank Laura Wontorra) wir uns freuen können, welche elementare Rolle Anstoßzeiten spielen und warum Content-Anreicherungen letztendlich den gestiegen Abopreis rechtfertigen. 

„Der Frauenfußball ist unglaublich athletisch geworden, unglaublich schnell. Das ist ein hoch attraktiver Sport.“
– Thomas de Buhr

Plant DAZN jetzt etwa exklusiver Partner der Bundesliga zu werden? Fest steht: DAZN ist Sport. DAZN ist die Heimat des Fußballs – auch des Frauenfußballs. Wir erfahren, warum die Übertragung der UEFA Women’s Champions League inklusive Partnerschaft mit YouTube ein logischer Schritt war, um Frauenfußball auf das nächste Leven zu bringen. 

Abschließend bekommen wir Insights zur bisher größten Kampagne „Game. Changed.“, sprechen über Marketing und die besten Kommunikationskanäle. Was kommt nach der Nummer Eins? Wie DAZN nachhaltig beweisen möchte, was sie können, erfährst du im Sports Maniac Podcast.


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#207: Sind 1,1 Mrd. Euro genug? Die große Analyse zur Medienrechte-Vergabe der Bundesliga

1,1 Milliarden Euro pro Saison werden die Bundesligavereine ab der Saison 2021/22 bis 2024/25 jedes Jahr an nationalen TV-Geldern einnehmen. Eine Summe, die zeigt, dass der Fußball und insbesondere die Bundesliga der Corona-Krise trotzen kann. Neben Sky und DAZN, die sich die lukrativen Pay-TV Pakete gesichert haben, sind auch SPORT1, ProSiebenSat.1 und Axel Springer zurück auf der Bundesliga-Bühne. Und natürlich haben die üblichen Verdächtigen ARD und ZDF wieder bei den Free-TV Paketen zugeschlagen. Vorab heiß gehandelte Kandidaten wie Amazon, die Deutsche Telekom oder Vodafone gingen hingegen überraschend leer aus.

Doch was bedeuten die Ergebnisse für die Bundesliga und vor allem: Wer sind die Gewinner und Verlierer der Medienrechte-Vergabe? Das erklärt uns Kay Dammholz, Medienrechte-Experte und Geschäftsführer der Agentur SASS Media, im Podcast.

Gemeinsam mit dem ehemaligen DFL-Mitarbeiter und Chef-Rechteeinkäufer von DAZN schauen wir uns die Ergebnisse etwas genauer an und bekommen eine fachliche Einschätzung, unter welchen Umständen für die DFL und die Bundesliga-Clubs sogar noch mehr drin gewesen wäre als „nur“ 1,1 Milliarden Euro. Dabei erfahren wir, welcher der Bieter wohl einen strategischen Fehler begangen hat, wer Kay’s persönlicher Gewinner des Bieterverfahrens ist und in welche Riege sich die Bundesliga mit dem Deal im Wettbewerb der europäischen Topligen zwischen Premier League, La Liga, Serie A und Ligue 1 einreihen wird.

Die Gewinner und Verlierer der Medienrechte-Ausschreibung

Kay nimmt uns mit in den Prozess der Ausschreibung und erklärt, welche Voraussetzungen ein Unternehmen mitbringen muss, um überhaupt als Bieter teilnehmen dürfen, was in dem geheimen ‚War Room‘ der DFL in Frankfurt genau passiert und warum das Kartellamt Schuld daran ist, dass Fans mit Sky und DAZN auch zukünftig zwei Pay-TV-Abonnements benötigen.

Gemeinsam mit Kay machen wir den ultimativen Performance-Check aller Bieter. Wer hat geliefert? Was war so nicht zu erwarten? Wer blieb erwartet oder unerwartet auf der Strecke? Wer rechnet sich Chancen durch Sublizenzen aus? Und wem darf man neben Christian Seifert und der DFL am ehesten gratulieren?

Die wichtigste Frage klären wir zum Schluss. Wie lassen sich die Milliarden an Rechtekosten für die einzelnen Medienpartner refinanzieren? Denn eins ist klar. Die erste Teilzahlung an die DFL wird spätestens im Juli 2021 kommen.

Bis wir wissen, wer wirklich zu den Gewinnern oder Verlierern gehört, wird noch einige Zeit verstreichen. Denn auch auf der Einnahmenseite der Medienpartner müssen die Zahlen stimmen. Und auf die vermeintlichen Gewinner wartet in Anbetracht der ökonomischen Rahmenbedingungen trotz der anfänglichen Jubelstürme und Siegerposen keine leichte Aufgabe.


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